LASK steht vor einer historischen Chance: Im Uniqa ÖFB Cup-Finale am Freitag, den 1. Mai 2026, in Klagenfurt könnte der Linzer Verein nach 61 Jahren endlich wieder einen Titel gewinnen. Mit Star-Stürmer Sasa Kalajdzic und Trainer Dietmar Kühbauer streben die Athletiker den Sieg gegen SCR Altach an, die ebenfalls nach ihrem ersten großen Titel lechzen.

Der LASK wartet seit dem Double-Gewinn 1965 auf einen weiteren Titel. Trainer Dietmar Kühbauer, der vor einem Jahr mit dem WAC den Pokal gewann, könnte in die Fußstapfen von Vaclav Halama treten, dem einzigen Trainer, der zwei verschiedene ÖFB-Vereine zu aufeinanderfolgenden Pokalsiegen führte. Kühbauer betont die Bedeutung des Spiels für die Fans, von denen 15.000 nach Klagenfurt reisen werden.

Dies ist der siebte Auftritt des LASK im Pokalfinale, wobei man fünf Mal verloren hat, zuletzt 2021 mit 0:3 gegen Salzburg. Doch diesmal ist die Unterstützung enorm: Allein 100 Busse werden 15.000 Athletiker-Fans ins Wörthersee Stadion bringen, um ihr Team anzufeuern und den lang ersehnten Titel zu feiern.

Ihr Gegner, SCR Altach, steht zum ersten Mal im Pokalfinale und sehnt sich nach dem ersten großen Titel für einen Vorarlberger Verein. Trainer Ognjen Zaric, dessen Team die Meister Sturm Graz im Viertelfinale und Salzburg im Halbfinale ausgeschaltet hat, ist sich seiner Außenseiterrolle und der Chance auf ein Ticket für den Europapokal bewusst. Die beiden Duelle in der Saison endeten jeweils 1:0 für die Heimmannschaft.

LASK geht als klarer Favorit in die Partie. Als Tabellenführer der Bundesliga nach dem 5:1-Sieg in Hartberg ist die Linzer Mannschaft in hervorragender Form. Besonders Sasa Kalajdzic blüht auf und führt mit sechs Toren die Torschützenliste der Meistergruppe an, während er bereits mit seinem „Zauberschuss“ aus 50 Metern Weltmeisterschaftsform zeigt. Für den ÖFB-Nationalspieler wäre es der erste Titel seiner Karriere.

Neben Kalajdzic kehrt auch der kraftvolle Sturmkollege Samuel Adeniran nach seiner Sperre in die Startelf zurück. Auch Verteidiger Joao Tornich wird voraussichtlich wieder dabei sein. Mit Adeniran (zehn Tore in allen Wettbewerben) und Moses Usor (13 Tore) verfügt der LASK über weitere gefährliche Angreifer, die die Abwehr von Altach herausfordern werden.