LASK startet am 24. Juli 2026 im ÖFB‑Cup gegen den Regionalligisten SC Kalsdorf und hofft, den Titelverteidiger‑Ruhm zu sichern. Das Duell in der Steiermark markiert den ersten Pflichtspieltermin der neuen Saison für den Oberösterreich‑Club.

Was bedeutet das Pokalduell für LASK?

Der Cup‑Start gegen Kalsdorf ist mehr als ein einfacher Auftakt: LASK will nach dem Gewinn des Cups 2024 erneut um den Pokal kämpfen. Trainer Peter Pacult betont, dass das Spiel ein Test für die Offensivkraft sei, die bislang 32 Tore in 22 Bundesligaspielen erzielt hat. Die Defensive hat 30 Gegentreffer kassiert, ein leichter Plus‑2‑Unterschied, der im Vergleich zur Konkurrenz noch ausbaufähig ist.

Wie sieht die aktuelle Tabellenlage aus?

LASK steht derzeit auf dem 3. Tabellenplatz in der Bundesliga mit 37 Punkten nach 22 Spielen (11 Siege, 4 Unentschieden, 7 Niederlagen). Der Abstand zum Erstplatzierten Sturm Graz beträgt nur einen Punkt, sodass jedes Ergebnis in der Liga und im Cup entscheidend sein kann. Der Klub hofft, den Schwung aus dem Pokalspiel in die kommenden Bundesligaduelle zu übertragen.

Wer könnte das Spiel entscheiden?

Im Fokus stehen Stürmer Marko Stanković, der bereits fünf Treffer in der Liga beisteuerte, und Mittelfeldmotorin Laura Kainz, die für die Ballverteilung verantwortlich ist. Auf Gegenseite könnte SC Kalsdorf mit ihrem erfahrenen Kapitän Andreas Huber überraschen, der in der Regionalliga für seine Zweikampfstärke bekannt ist. Beide Teams haben in den letzten Wochen intensiv trainiert, um am 24. Juli in der Kalsdorf‑Arena die Oberhand zu gewinnen.

Was folgt nach dem Pokalauftakt?

Sollte LASK das Spiel für sich entscheiden, folgt das nächste Pokalrunden‑Duell voraussichtlich im August gegen einen noch nicht festgelegten Gegner aus dem 2. Bundesliga‑Kader. Ein frühes Weiterkommen würde den Spielplan entlasten und dem Trainer mehr Freiheit für Rotationsentscheidungen geben. Bei einer Niederlage müsste der Klub den Fokus komplett auf die Bundesliga legen, wo das Rennen um die Meisterschaft nur noch ein Punkt vom Spitzenreiter entfernt ist.

LASK blickt also mit gemischten Gefühlen auf das bevorstehende Pokalduell: Optimismus wegen der guten Form, aber auch das Bewusstsein, dass jedes Spiel in dieser Saison über den Titel entscheiden kann.