LASK hat für die Saison 2026 mehrere erfahrene Offensivspielerinnen verpflichtet, darunter die Rückkehrerin Tea Krznaric, die seit Sommer 2022 21 Tore in 42 Pflichtspielen für die Schwarz‑Weißen erzielt hat. Gleichzeitig wechselt Miriam Sterrer vom FSV Mainz 05 zurück nach Linz und wechselt das Hofmann‑Stadion zum LASK‑Platz. Die Mannschaft steht aktuell auf dem dritten Tabellenplatz der Frauen‑Bundesliga mit 37 Punkten aus 22 Spielen (11 Siege, 4 Unentschieden, 7 Niederlagen) und liegt damit nur einen Punkt hinter Tabellenführer Sturm Graz.

Welche Spielerinnen verstärken LASK?

Tea Krznaric, kroatische A‑Internationalin, bringt zwei Meistertitel aus der lT1‑O. Ö.‑Liga und der 2. Frauen‑Bundesliga sowie den O. Ö. Ladies‑Cup‑Sieg 2023 mit. Nach Stationen bei ZNK Split und SKN St. Pölten kehrt sie nach Linz zurück, um die Offensive zu leiten. Neben ihr kommt Dayna Tuppinger, ÖFB‑U19‑Internationalin, die nach Auflösung des SV Neulengbach‑Teams im Sommer 2025 nun in Linz ein neues Kapitel aufschlägt. Ihre Bilanz in der U‑17‑Ausscheidung 2025 umfasst 12 Einsätze und zwei Tore, während sie im U‑19‑Quali‑Turnier 2025 ein Tor gegen Estland erzielte.

Wer kommt von SPG BW Linz/Kleinmünchen?

Miriam Sterrer, ehemalige Spielführerin der SPG BW Linz/Kleinmünchen, hat in den letzten beiden Spielzeiten mit dem FSV Mainz 05 die Regionalliga‑ und 2. Frauen‑Bundesliga‑Meisterschaft gewonnen. Sie wechselt nun zurück nach Linz, wo sie das Mittelfeld neu strukturieren soll. Weitere Neuzugänge sind die estnische Nationalspielerin Katrin Kirpu, Kroatin Antea Guvo und Ungarin Blanka Bokor, die das Team international aufwerten.

Was bedeutet das für die Saison?

Die Verstärkungen geben LASK nicht nur mehr Tiefe, sondern auch Erfahrung aus Meisterschafts‑ und Pokalwettbewerben. Mit 32 Toren und 30 Gegentoren (+2 Tordifferenz) liegt die Offensive bereits stark, und die neuen Offensivkräfte könnten das Torverhältnis weiter verbessern. Der enge Abstand zum Erstplatzierten – ein Punkt Rückstand auf Sturm Graz – macht jedes weitere Tor entscheidend für die Titelchancen.

Wie sieht die Zukunft aus?

Trainerin Verena Müller betont, dass die Mischung aus Rückkehrern und internationalen Neuzugängen das Team flexibler macht. Sie plant, Krznaric als zentrale Anspielstation zu nutzen, während Sterrer das Spieltempo im Mittelfeld kontrollieren soll. Die nächsten Spiele gegen den SV Neulengbach und den SKN St. Pölten werden die Wirksamkeit der Transfers testen, bevor das Finale um den Meistertitel im Frühjahr ansteht.